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Prof. Dr. Uwe HOLTZ: STARTSEITE

Uwe Holtz_Porträt

Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

Als ehrenamtlicher Dozent am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (IPWS) führe ich Seminare, Examenskolloquien, Sprechstunden und Prüfungen durch:

A. Masterseminar "Globalisierung und Entwicklungspolitik" (mit Ablauf, Kommentierung, Literaturhinweisen und Anforderungen) im Wintersemester 2018/19 (zusammen mit Dr. Hans-Joachim Preuß). Für das Seminar sind die "Hinweise zum Studium" zu beachten.

B. Kolloquium für Masterkandidaten (nach Bedarf)

C. Sprechstunden:

Im Dienstzimmer in der Lennéstr. 25, 3. Etage (Lageplan/Location), finden folgende Sprechstunden statt, zu denen Sie sich bitte spätestens am Vortag schriftlich anmelden (uwe.holtz@uni-bonn.de):


Fr,  19. Oktober 2018
      
       12.00 - 13.00 Uhr
Fr,  09. November
       12.00 - 13.00 Uhr
Fr,  30. November        12.00 - 13.00 Uhr
Fr,  14. Dezember        12.30 - 13.30 Uhr
Fr,  11. Januar 2019
       12.00 - 13.00 Uhr
Fr,  08. Februar
       12.00 - 13.00 Uhr
Fr,  08. März        12.00 - 13.00 Uhr

    



Außerdem kann mit mir direkt nach den Seminaren gesprochen oder auf schriftlichem Wege kommuniziert werden: per E-Mail und auch per Post (s. Impressum).

D. Prüfungen / Examensbetreuung:
Master-Studiengänge: "Politikwissenschaft" sowie "Gesellschaften, Globalisierung und Entwicklung" (Modul-Abschlussprüfungen).
Diejenigen, die mich wegen Examina (Master) sprechen wollen, sind gebeten, sich vorab unter "Hinweise zum Examen" zu informieren, den für meine persönlichen Unterlagen bestimmten Aktenbogen (einschl. eines Fotos) auszufüllen und ihn - zusammen mit einem aktuellen Lebenslauf - in die Sprechstunde ausgedruckt mitzubringen.

Zusätzlich wirke ich im MBA-Studiengang "CSR & NGO Management" der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg als Lehrbeauftragter mit. 

Info zur Person/Biosketch

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Gemäß Resolution der UN-Generalversammlung wird zum ersten Mal der 30. Juni 2018 als Internationaler Tag des Parlamentarismus auf Anregung der Interparlamentarischen Union begangen. (weitere Infos: www.un.org/en/events/parliamentarismday/index.shtml und www.ipu.org/news/press-releases/2018-06/are-parliamentary-democracies-in-danger-international-day-parliamentarism)

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Die Europäische Assoziation (EA) ehemaliger Parlamentsabgeordneter aus Mitgliedstaaten des Europarates verabschiedete am 12. Oktober 2018 eine Erklärung zur Zukunft Europas

In den letzten anderthalb Jahren hat die EA diese Erklärung erarbeitet. Rapporteur und starker Impulsgeber war der frühere österreichische Nationalratsabgeordnete und Generalsekretär des Europarates Dr. Walter Schwimmer, gegenwärtig EA-Vorstandsmitglied.
Die deutsche Vereinigung schickte fünf Delegierte zum Kolloquium in Straßburg, darunter auch Prof. Dr. Uwe Holtz, Berichterstatter der Delegation und EA-Ehrenpräsident.

Die Erklärung zur Zukunft Europas wurde im Europa-Palais, dem Sitz der Europarates, mit großer Mehrheit bei zwei Gegenstimmen und neun Enthaltungen verabschiedet.

Die von U. Holtz besorgte deutsche Übersetzung der Deklaration von Sraßburg findet sich unter (www.vemdb.de/index.php?article_id=22&clang=0). 
Die “Erklärung von Straßburg” kann auf der EA-Homepage auf Englisch und Französisch hier abgerufen werden.

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Prof. Dr. Uwe Holtz, MdB von 1972 bis 1994 und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates von 1973 bis 1995, gehört zu jenen aktiven und ehemaligen Abgeordneten, die den Aufruf zur Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen unterzeichnet haben (31.5.17). In dem Aufruf heißt es u. a.:

„Die Menschheit steht vor der Aufgabe, das Überleben und Wohlergehen kommender Generationen und die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen der Erde zu sichern. Wir sind überzeugt davon, dass zentrale Herausforderungen wie die sozialen Ungleichgewichte in der Welt, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, die Bedrohung durch den Terrorismus oder die Gefährdung des planetaren Ökosystems nur bewältigt werden können, wenn die Menschen und Völker der Erde in gemeinsamer Anstrengung zusammenwirken.           Um die Akzeptanz und Legitimität der Vereinten Nationen (UN) und der internationalen Zusammenarbeit zu sichern und ihre Handlungsfähigkeit zu stärken, müssen die Bevölkerungen in die Tätigkeit der UN und ihrer internationalen Organisationen besser und unmittelbarer ... an ihr beteiligt werden. Als einen ersten entscheidenden Schritt sehen wir die Einrichtung einer beratenden Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen [UNPA].           Ohne dass im ersten Schritt eine Änderung der UN-Charta erforderlich wäre, kann mit der Versammlung ein wichtiges Bindeglied zwischen den UN, den Organisationen des UN-Systems, den Regierungen, den nationalen Parlamenten und der Zivilgesellschaft geschaffen werden.“

[Weitere Infos zur „Demokratie ohne Grenzen“ und der UNPA-Kampagne online unter www.democracywithoutborders.org/de und http://de.unpacampaign.org]

Literaturtipp:

Jo Leinen/Andreas Bummel: Das demokratische Weltparlament. Eine kosmopolitische Vision, Dietz: Bonn 2017.

Jo Leinen, langjähriges Mitglied des Europäischen Parlaments, und Andreas Bummel, Leiter der internationalen Kampagne für eine Parlamentarische Versammlung der UNO, legen mit ihrer Veröffentlichung eine sehr lesenswerte, umfangreiche und quellengesättigte Studie vor. Die beiden wissen, „dass ein Weltparlament und eine Weltrechtsordnung nicht von heute auf morgen verwirklicht werden können.“ Sie argumentieren aber, „dass es allerhöchste Zeit ist, diese Entwicklung mit der Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung bei der UNO, abgekürzt UNPA, in Gang zu setzen.“ (Einleitung, S. 1-5, 2)

In drei Teilen liefern sie wichtige Grundlagen (I: Die Idee eines Weltparlaments: Ihre Geschichte und Pioniere, S. 7-127), analysieren das Zeitalter des Menschen (II: Regieren und Demokratie im Anthropozän, S. 129-366) und entwerfen eine pragmatische Vision (III: Die Zukunft gestalten: Design und Verwirklichung einer Weltdemokratie, S. 367-400). Ein nützliches Personen- und Endnotenverzeichnis (S. 403-452) schließt das hoffentlich wirkmächtige Buch ab.

Alle, die in Globalisierungzeiten einer Erosion der Demokratie entgegentreten und die Demokratie auf allen Ebenen – von der lokalen bis zur planetarischen – stärken wollen, sei diese ‚Roadmap’ zur Ermutigung für ihr Denken und Handeln empfohlen.  Uwe Holtz, im Mai 2017

 


Foto: Privat

 


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