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Prof. Dr. Uwe HOLTZ: STARTSEITE

Uwe Holtz_Porträt

Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

Als ehrenamtlicher Dozent am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (IPWS) führe ich Seminare, Examenskolloquien, Sprechstunden und Prüfungen durch:


A. Masterseminar "Die Entwicklungszusammenarbeit Deutschlands und der EU mit Afrika" (mit Kommentierung, Literaturhinweisen, Anforderungen, Ablauf und Themen) im Wintersemester 2017/18 (zusammen mit Dr. Hans-Joachim Preuß). Für das Seminar sind die "Hinweise zum Studium" zu beachten.         

B. Kolloquium im Sommersemester 2017 für Examenskandidaten (Master)

C. Sprechstunden:

Im Dienstzimmer in der Lennéstr. 25, 3. Etage (Lageplan/Location), finden folgende Sprechstunden statt (aktuelle Änderungen hier):

Fr,  02. Juni 2017
       13.00 - 14.00 Uhr
Fr,  16. Juni        13.00 - 14.00 Uhr
Fr,  30. Juni        13.00 - 14.00 Uhr
Fr,  21. Juli
       12.30 - 13.30 Uhr
Fr,  13. Oktober        14.30 - 15.30 Uhr (!)
Fr,  27. Oktober
       12.30 - 13.30 Uhr
Fr,  24. November
       12.30 - 13.30 Uhr
Fr,  08. Dezember
       12.30 - 13.30 Uhr



Außerdem kann mit mir direkt nach den Seminaren gesprochen oder auf schriftlichem Wege kommuniziert werden: per E-Mail und auch per Post (s. Impressum).

D. Prüfungen / Examensbetreuung:
Master-Studiengänge: "Politikwissenschaft" sowie "Gesellschaften, Globalisierung und Entwicklung" (Modul-Abschlussprüfungen).
Diejenigen, die mich wegen Examina sprechen wollen, sind gebeten, sich vorab unter "Hinweise zum Examen" zu informieren, den für meine persönlichen Unterlagen bestimmten Aktenbogen (einschl. eines Fotos) auszufüllen und ihn - zusammen mit einem aktuellen Lebenslauf - in die Sprechstunde ausgedruckt mitzubringen.

Zusätzlich wirke ich im Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn als Senior Fellow und  im MBA-Studiengang "CSR & NGO Management" an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg als Lehrbeauftragter mit. 

Info zur Person/Biosketch

Zur Website des IPWS

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Prof. Dr. Uwe Holtz, MdB von 1972 bis 1994 und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates von 1973 bis 1995, gehört zu jenen aktiven und ehemaligen Abgeordneten, die den Aufruf zur Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen unterzeichnet haben (31.5.17). In dem Aufruf heißt es u. a.:

„Die Menschheit steht vor der Aufgabe, das Überleben und Wohlergehen kommender Generationen und die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen der Erde zu sichern. Wir sind überzeugt davon, dass zentrale Herausforderungen wie die sozialen Ungleichgewichte in der Welt, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, die Bedrohung durch den Terrorismus oder die Gefährdung des planetaren Ökosystems nur bewältigt werden können, wenn die Menschen und Völker der Erde in gemeinsamer Anstrengung zusammenwirken.

Um die Akzeptanz und Legitimität der Vereinten Nationen (UN) und der internationalen Zusammenarbeit zu sichern und ihre Handlungsfähigkeit zu stärken, müssen die Bevölkerungen in die Tätigkeit der UN und ihrer internationalen Organisationen besser und unmittelbarer ... an ihr beteiligt werden.

Als einen ersten entscheidenden Schritt sehen wir die Einrichtung einer beratenden Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen [UNPA]. Ohne dass im ersten Schritt eine Änderung der UN-Charta erforderlich wäre, kann mit der Versammlung ein wichtiges Bindeglied zwischen den UN, den Organisationen des UN-Systems, den Regierungen, den nationalen Parlamenten und der Zivilgesellschaft geschaffen werden.“

[Weitere Infos zur „Demokratie ohne Grenzen“ und der UNPA-Kampagne online unter www.democracywithoutborders.org/de und http://de.unpacampaign.org/endorse.]

Literaturtipp:

Jo Leinen/Andreas Bummel: Das demokratische Weltparlament. Eine kosmopolitische Vision, Dietz: Bonn 2017.

Jo Leinen, langjähriges Mitglied des Europäischen Parlaments, und Andreas Bummel, Leiter der internationalen Kampagne für eine Parlamentarische Versammlung der UNO, legen mit ihrer Veröffentlichung eine sehr lesenswerte, umfangreiche und quellengesättigte Studie vor. Die beiden wissen, „dass ein Weltparlament und eine Weltrechtsordnung nicht von heute auf morgen verwirklicht werden können.“ Sie argumentieren aber, „dass es allerhöchste Zeit ist, diese Entwicklung mit der Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung bei der UNO, abgekürzt UNPA, in Gang zu setzen.“ (Einleitung, S. 1-5, 2)

In drei Teilen liefern sie wichtige Grundlagen (I: Die Idee eines Weltparlaments: Ihre Geschichte und Pioniere, S. 7-127), analysieren das Zeitalter des Menschen (II: Regieren und Demokratie im Anthropozän, S. 129- 366) und entwerfen eine pragmatische Vision (III: Die Zukunft gestalten: Design und Verwirklichung einer Weltdemokratie, S. 367-400). Ein nützliches Personen- und Endnotenverzeichnis (S. 403-452) schließt das hoffentlich wirkmächtige Buch ab.

Alle, die in Globalisierungzeiten einer Erosion der Demokratie entgegentreten und die Demokratie auf allen Ebenen – von der lokalen bis zur planetarischen – stärken wollen, sei diese ‚Roadmap’ zur Ermutigung für ihr Denken und Handeln empfohlen.  Uwe Holtz, im Mai 2017

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Aus Anlass des Weltflüchtlingstages am 20. Juni 2017 sei darauf verwiesen, dass die Europäische Assoziation ehemaliger Abgeordneter die Lyon-Erklärung zur Zuwanderung von Migranten und Flüchtlingen verabschiedet hat.

Rund fünfzig ehemalige Abgeordnete von Delegationen aus 16 Mitgliedsvereinigungen der Europäischen Assoziation (EA), darunter der deutschen Vereinigung, verabschiedeten Ende 2016 in Lyon eine Erklärung über die “Herausforderungen der Zuwanderung”. Die Erklärung von Lyon wurde nach zum Teil kontroversen Debatten und Zwischenabstimmungen letztlich einstimmig bei sechs Enthaltungen angenommen. Wesentlich mitgewirkt am Text der Erklärung hatte auch Prof. Dr. Uwe Holtz, Ehrenpräsident der EA.

Wesentliche Positionen und Forderungen der Erklärung:

  • Die Erkenntnis, dass eine massive, illegale Einwanderung für die Aufnahmeländer enorme Herausforderungen und Bedrohungen für die Demokratie und Stabilität, die europäische Einigung sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die finanzielle Tragfähigkeit darstellt.
  • Die Notwendigkeit einer internationalen und europäischen Verantwortungs- und Lastenteilung bei der Bekämpfung der erzwungenen Migration und Vertreibung, bei Beiträgen zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Fluchtländern, der Erhöhung der Zahl von Umsiedlungsplätzen, der Schulterung der Integration in die Aufnahmeländer und einer stärkeren, besser koordinierten Zusammenarbeit bei Grenzkontrollen sowie der Bekämpfung von Terrorismus, organisiertem Verbrechen und Menschenhandel.
  • Die solidarische Unterstützung aller Anstrengungen für eine humane, vernunftgemäße, geregelte Zuwanderung und Integrationspolitik in Europa, die sowohl Risiken und Bedrohungen mindert, die mit einer nicht mehr tragfähigen Einwanderung verbunden sind, als auch mögliche Chancen erhöht.
  • Die Einhaltung unserer Werte und politischen Normen durch die Migranten, die zeitnahe Rückführung aller, die kein Bleiberecht haben, und die Aufrechterhaltung des Wunsches von Asylsuchenden und Flüchtlingen, in ihre Heimatländer bei einer verbesserten dortigen Situation zurückzukehren.
  • Konkrete Vorschläge, wie die adäquate Mittelausstattung des UNHCR; die Prüfung, ob Klimaflüchtlingen der Flüchtlingsstatus nach der Genfer Konvention zuerkannt werden kann; besondere entwicklungspolitische Anstrengungen im Nahen Osten und in Afrika; die konsequente Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung; die Schaffung einer „Charta der gleichberechtigten Teilnahme am politischen und öffentlichen Leben“ beim Europarat.     mehr

Die “Erklärung von Lyon” kann auf der EA-Homepage auf Englisch und Französisch hier abgerufen werden. 


 

 


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